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the thrown out money. artfair berliner liste. 17 - 22 september 2013.

Das hinausgeworfene Geld
Ein in die Öffnung gesteckter Finger ist ein mächtiges sexuelles Symbol. Wer hörte nicht den drohenden Anruf des Vaters - "Nimm den Finger aus der Nase!" Welches Mädchen berührte nicht mit Finger sich unter der Decke? In der totalitären Vergangenheit der Menschheit haben die ägyptischen Pyramiden, der Gott und die Götter, soziale Utopien die Symbolik des in die Öffnung gesteckten Fingers verzerrt, seinen freudianischen Archetyp.
Zeit ist Geld und die Energie des in die Öffnung gesteckten Fingers wirft das Gold der Investitionen hinaus, den Planeten befruchtend!
Das hinausgeworfene Geld ist ein mächtiges sexuelles Symbol!

reminiscence. artprivateroom. 17 - 22 juni 2014.

Die Reminiszenz. (Künstler und Modell)
"Vertraue an die Wahrnehmung, und nicht auf die Wörter".
Die Welt ist wunderlich und jeder könnte etwas sehen oder nichts sehen, es hängt vom Zuschauer ab.
Meine Kunst ist über den Künstler und sein Modell.
Der Künstler bin ich. Das Modell bin ich. Wir haben komplizierte Wechselbeziehungen, oft widersprüchliche. Manchmal sind wir miteinander zufrieden, manchmal hassen wir einander. En bloc vertragen wir uns gegenseitig, was diese Ausstellung zeigt. Eine Serie der Remakes nach Carravaggio, eine Serie der Bilder über den Künstler und das Modell, über die phantastische Beleuchtung und die tragische Existenz.
Meine Exposition ist immer aktuell. "Reminiszenz" ist die mannigfaltigen Beziehungen zwischen dem Maler und der Umwelt, wo die Welt das Modell des Malers ist, ihre Wechselbeziehung, die Reflexion, die Ethik und die Ästhetik, die Ängste, das Werden, die Geworfenheit und die Sorge. Das Ergebnis ist eine Insel aus 12 Bildern mengenmäßig zufällig übereinstimmend mit der Zahl der Apostel, die den Gott verloren hatten. Bild hat viele Zuschauer und eine Menge der Interpretationen, aber das Bild ist allein. Je besser das Bild, desto mehr gibt es Zuschauer und Interpretationen, manchmal abwertende, manchmal günstige.

4x4. artfair berliner liste. 17 - 22 september 2014.

4 Reportagen in Koinzidenz mit 4 Tagen der Kunstmesse Berliner Liste 2014. Nach Bildmotiven der alten Meister, deren Anwesenheit auf der Messe fehlt.
König David ist zu allen Zeiten das Muster „des Führers“, Patriot, Mörder, Lügner, Verführer und bereuender Sünder, der den naiven Gott besticht. 4 Reportagen aus den redseligen Legenden über den König und seiner Opfer, einschließlich des Autors, der das Modell Davids wurde.
Die Demarkationslinie, die David mutwillig und ständig überquert, ist offen für alle Interessierten. Sie ist eine Phantasie der besten aller Welten, wo Gleichheit, Brüderlichkeit und Freiheit sich mit der egoistischen und launischen Demokratie vertragen.

4x4. artfair berliner liste. 17 - 22 september 2014.

4 Reportagen in Koinzidenz mit 4 Tagen der Kunstmesse Berliner Liste 2014. Nach Bildmotiven der alten Meister, deren Anwesenheit auf der Messe fehlt.
König David ist zu allen Zeiten das Muster „des Führers“, Patriot, Mörder, Lügner, Verführer und bereuender Sünder, der den naiven Gott besticht. 4 Reportagen aus den redseligen Legenden über den König und seiner Opfer, einschließlich des Autors, der das Modell Davids wurde.
Die Demarkationslinie, die David mutwillig und ständig überquert, ist offen für alle Interessierten. Sie ist eine Phantasie der besten aller Welten, wo Gleichheit, Brüderlichkeit und Freiheit sich mit der egoistischen und launischen Demokratie vertragen.

Die Macht der Gier – Förderpreis. St. Leopold Friedenspreis 2016. Klosterneuburg. Österreich. 29. September - 31. Dezember 2016. https://www.stift-klosterneuburg.at

Was macht mit uns der Durst nach Geld?
Der Durst nach Geld hat den Autor zur Schaffung der eigenen Währung gebracht. Die Macht und das Geld verfolgen mich - "Ohne uns haben Sie kein Recht auf Existenz!"
Ich wurde zum Maler, der aus sich selbst das Geld herstellt, bis zu seinem völligen Verschwinden.
Das Geld braucht keine Rechtfertigung. Das Geld beschuldigt uns.
Gier macht das Geld aus dem Menschen, den Menschen allmählich zerstörend. Sie macht den Menschen zum metaphorischen Denkmal der Gier, einem Denkmal, den die Gier selbst anbetet.

MUSE MACHT MONETEN. Staatliche Museen zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz. BODE-MUSEUM. 24.11.2016 – 27.05.2017. http://www.smb.museum

"Gib der Muse Geld und sie erschüttert die Macht!"
Wadim Rakowski

Jocund Supper. Old distillery, Zernikow, Brandenburg. 13.07-25.08.2019

gowelhome. 2013. kunstkolonie wedding. berlin 26 april - 24 may 2013.

Die menschlichen Strömungen bewegen sich auf der Suche nach der verlorenen Arbeit und der besten Existenz. Tausende Vermittler werben die Proletarier für schwere und unqualifizierte Arbeit, die für die Altansässigen und erfolgreicheren Konkurrenten nicht akzeptabel ist. Die kurzen Verträge, mageren Ersparnisse, Suche nach der neuen Arbeit, Verschleppung, Arbeitslosigkeit in verschiedenen Orten des Planeten ist das Sein eines Proletariers, das Kleinangestellten und Gastarbeiters. Im Projekt "Welcome+GoHome", dem Licht und die Wärme brennender Kerzen, die den Schriftzug "Welcome" formen, symbolisieren die Hoffnung auf den Wirtschaftserfolg und die allmählich verbrennende Energie des menschlichen Werkes. Die Kerzen erlöschen, das Licht und die Wärme verschwinden, die Energie des Werkes ist erschöpft; dann erscheint die andere unter dem Feuer versteckte Aufschrift "Go Home", die Wirtschaftskrise, das Ende des Vertrages, die Vertreibung. Die Suche nach der neuen Arbeit in der Fremde, der Anfang und das Ende der Energie des Werkes und des Menschenlebens und die Absage von der Einladung und die Absage vom Ausweisung zugunsten der freien Bewegung der Menschen ist das Konzept der Installation "Welcome+GoHome". Die Installation kann auf Video wiederholt werden, wo am Bildschirm die aus den Kerzen geschaffene Aufschrift "Welcome" brennt, allmählich erlöschend und in der eingetretenen Dämmerung entsteht die Aufschrift "Go Home". Wieder entzünden sich die Kerzen und, wieder allmählich erlöschend, öffnen sie die Aufschrift "Go Home". Das Bild ist vom tragischen Optimismus der Kontinuität des Lebens durchdrungen, wo es ein Platz für einen Anderen gibt, wo das Licht und die Wärme vom globalen System der Wirtschaftsermutigung nicht abhängen, wo die Arbeit und der Raum frei sind und die Zeit unbeschränkt.
Man muss nur die Kerzen anzünden.

37. galerie schulte. berlin 29 october - 26 november 2010.

37 Grad Celsius ist die Durchschnittstemperatur eines menschlichen Körpers. Unsere physikalische Exsistenz basiert auf dieser Temperatur, und jede kleinste Schwankung hat einen Einfluß auf unsere Lebensfähigkeit. Meine Bilder erzählen von Körperlichkeit, von unserer Körpertemperatur, und von der Zahl ‘37’. Im Sommer Zweitausendzehn in Berlin bei einer Lufttemperatur von 37 Grad wurde die Idee dieser Ausstellung geboren. In Zweitausendzehn bin ich 37 Jahre alt geworden. Ich wurde 73 des zwanzigsten Jahrhunderts geboren. Die Zahlen 37 wiederholen sich umgekehrt noch einmal und der Titel der Ausstellung wird unabwendbar ein Schicksal.

installations view and chocolade coins

ego. kunstkolonie wedding. berlin 20 july - 20 august 2007.

Mensch ist jung, Landschaft ist alt.
Zur Tat treibender Durst nach Macht und faule Weisheit, der Drang zur Gewalt und die Selbstliebe, Emotionalität, Lügenhaftigkeit und der stille Glaube, die Trunkenheit am Leben und der Hang zum Vegessen, die Leugnung des Guten und das gedankenlose Festklammern an die Idole, Verrat und Leidenschaft zur Zerstörung, Neugier und Schlaf des Verstandes; alles in Einem und in Allem, das nähert uns einander, stoßt mitunter ab.
Landschaft ist alt, Mensch ist jung, ihrer Alter nähert sich allmächlich, der Unterschied ist schon unmerklich, das ist die Maleret. Beim Zeichnen liefen die Bilder in meinen Kopf hinein, wurden Verbindung, visuell, stumm. Farblose Zeit im beleuchteten Raum.
EGOIST

allein. kunstkolonie wedding. berlin 17 - 30 march 2006.

Die Kunst als Sprache der Kommunikation, als Art zu sprechen, zu kämpfen und töten, zu lieben und siegen! Die Kunst als Art, den Menschen zu finden! Die Kunst als das Leben! Die Kunst als die Leidenschaft! Ich hasse den Traum, ich hasse den Schlaf, ich hasse das Schweigen, ich hasse die Illusion, ich dürste nach Blut!! Ich muss mit Stoßzähnen zerreißen, die Krallen einschlagen, Knochen zerbeißen! An das rote, blutbildende Herz des Sinns gelangen! Durch das Fleisch! Durch die Materie! Mit Gepolter und Krachen zerschellen versteinerte Tote!